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Ein Kartenspiel auf dem 3DS? Dazu ein Yu-Gi-Oh! Spiel? Die Marke lebt nach all den Jahren noch? Und wie sie lebt! Über 5000 Karten sollen uns zum spielen locken, doch ist ein großes Kartenreservoir alles was ein gutes Spiel braucht? Lest es in unserem Test.


 

Anfang des Jahrtausends war das Yu-Gi-Oh! Sammelkartenspiel der Renner auf jeglichen Schulhöfen und sehr angesagt bei den Kids. Die Zeiten haben sich gewandelt und auch der Hype um die Sammelkarten ging merklich zurück. In den letzten Jahren verlor die Marke hierzulande immer weiter an Wert, doch Konami hat reagiert und brachte mit Yu-Gi-Oh Zexal World Duel Carnival einen neuen Ableger der Reihe zu uns in die Geschäfte und in den eShop.

 

Das Spielziel von Yu-Gi-Oh! ist denkbar einfach. Jeder Spieler erhält 8000 Lebenspunkte und muss versuchen, die des Gegners auf 0 zu bringen. In dem 40 bis 60 Karten großen Deck befinden sich Monsterkarten, mit und ohne zusätzliche Effekte, Zauber- und Fallenkarten. Monsterkarten besitzen Angriffs- und Verteidigungswert. Je nachdem in welcher der beiden Positionen sich die Karte befindet, zählt die gegebene Zahl. Ist der Wert höher als der des Gegners, wird die Karte auf den Friedhof gelegt. Unendlich viele Feinheiten, Kombinationen und Gegenaktionen vertiefen das Gameplay zu einer eigenen Wissenschaft. Auf den Karten stehen die jeweiligen Effekte meist gut erklärt drauf und während eines Zuges gibt einem das Spiel direkt an, ob eine Karte aktivierbar ist oder nicht. Anfänger werden somit an der Hand geführt und finden schnell ins Spielgeschehen rein.

 

Im Storymodus habt ihr zu Beginn eine bescheidene Auswahl an spielbaren Charakteren, die im Laufe des Spiels auf 12 ansteigen. Mit dem Charakter eurer Wahl nehmt ihr am World Duel Carnival, einem großen Kartenturnier, teil. In einigen Textboxen und Dialogen, die zu keiner Zeit vertont sind, werden euch die Beweggründe der Figuren erläutert und ein wenig Spannung aufgebaut. Die Dialoge klickt man mit der Zeit immer schneller durch und liest nur noch Teile der sehr konstruierten und absurden Geschichte. Spätestens bei den Parallelwelten fängt, sofern man die Hintergrundgeschichte aus dem Anime nicht kennt, das Fremdschämen und Kopfschütteln an. Während des Turniers müsst ihr Herzstücke sammeln und euch damit für die Endrunde qualifizieren. Dabei dürft ihr auf einer Karte eure Gegner selbständig auswählen. Nach etwa 3 Stunden ist der Storymodus absolviert und ihr habt die Wahl die Geschichte aus einer anderen Perspektive und mit gänzlich neuen Storyelementen erneut zu erleben oder euch im Freien Modus zu versuchen.

 

Weit über 5000 Karten und 12 spielbare Charaktere im Storymodus klingen zwar nach einem sehr großen Umfang, doch leider wird der Umfang dadurch getrübt, dass in der japanischen Version 40 Charaktere spielbar waren. Zudem wurden in der europäischen Version bereits alle Karten und Designs von vornerein freigeschaltet. Die Langzeitmotivation leidet dadurch immens, wodurch man das Spiel nach einmaligem durchspielen wahrscheinlich eher beiseite legen wird.

 

Der freie Modus gibt euch die Möglichkeit sich entweder mit den vorkonstruierten Decks des Storymodus gegen andere CPU Gegner zu messen oder eure selbst erstellten Decks zu verwenden. Mehr Auswahlmöglichkeiten gibt es leider nicht. Ein Multiplayermodus ist nicht vorhanden. Gerade bei einem Kartenspiel, welches auf 1-gegen-1 Duelle ausgelegt ist, ist es vollkommen unverständlich warum wir uns lediglich mit der CPU messen dürfen.

 

Die technische Seite des Spiels ist keinesfalls als Pluspunkt anzusehen. Die Hintergrundmusik geht zwar vollkommen in Ordnung und auch dass es keine Sprachausgabe gibt lässt sich verkraften, aber bei den Designentscheidungen wurde viel falsch gemacht. Zwar ist die Grafik für ein Kartenspiel durchaus akzeptabel, aber die Textboxen wurden teilweise stümperhaft mit den Texten versehen, sodass eine Hälfte der Box komplett freibleibt oder einzelne Aussagen über den Rand hinausgehen. Auch bei den Karten selbst hat man sich nicht mit Ruhm bekleckert. Einen ordentlichen Wortlaut für jede Karte zu finden ist definitiv sehr schwer, aber einige Formulieren sind so lang und verschachtelt ausgefallen, dass man am besten Yu-Gi-Oh! studiert haben sollte, um alles direkt zu verstehen. Karten die dagegen gespielt oder aktiviert werden können sind optisch im Bedarfsfall markiert, sodass einem trotz geringerer Kenntnisse nicht viel an siegfördernden Situationen verloren geht.

 

 

Fazit:

Yu-Gi-Oh Zexal World Duel Carnival ist keinesfalls ein schlechtes Spiel, wobei die Entwickler jedoch nicht an das "Herz der Karten" gedacht haben, sondern nur darauf bedacht waren, möglichst viele Karten und Storyfetzen einzubauen. Einige technische Macken und das Fehlen des Multiplayermodus brechen dem Spiel leider das Genick. Die nicht vorhandene Motivation weiterzuspielen, da man bereits alles freigeschaltet hat, macht die Situation nicht besser. So bleibt World Duel Carnival zwar der beste Serienableger auf dem 3DS, was aber nur dadurch geschuldet ist, dass es der bislang erste Teil ist.

 

Wertung:

 

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